Alptag

Traditioneller Alpabtrieb in Schwarzenberg

In Schwarzenberg kultivieren die Bauern eine altbewährte Bewirtschaftungsform, die sogenannte Dreistufen-Landwirtschaft. Diese Besonderheit wurde 2011 in die nationale UNESCO Liste der immateriellen Kulturgüter übernommen.

Im jahreszeitlichen Kreislauf bleiben die Tiere über die Wintermonate im Stall und werden mit luftgetrocknetem Heu von den Talwiesen gefüttert. Im Frühjahr und im Herbst kommen sie auf die saftigen Weiden der mittleren Alpe. Diese Vorsäß befinden sich auf rund 900 m Seehöhe. Nachdem die Bauern in Schwarzenberg durchschnittlich nur 12 Kühe im Stall haben, verbringen die Tiere die Monate auf dem Vorsäß gemeinsam.

Anfang Juli geht’s auf die Hochalpe, wo sie dann die Sommerzeit über weiden. Anfang bzw. Mitte September kehren alle mit einem feierlichen Alpabtrieb wieder zurück auf das Vorsäß oder ins Tal zu den Heimbetrieben. Das ganze Dorf ist auf den Beinen, wenn am Alptag die Älpler mit dem Vieh wieder gesund ins Tal zurückkehren.

Traditionell findet der Alptag um den „Hoalekrüztag“ (14. September) statt. Witterungsbedingt kann es erforderlich sein, dass der Alptag vorgezogen werden muss. Wir bitten Sie daher, sich im Voraus zu erkundigen, auf welchen Tag der Alpabtrieb fixiert wurde.